Übersicht - Nationale Projekte

Verlagerungsgutachten zu Betrieben im Bereich des Tagebaus Garzweiler II 2002-2015

Hier sind mehrere Gutachten erstellt worden, die die gesamten Auswirkungen einer Umsiedlung auf den jeweiligen landwirtschaftlichen Betrieb beleuchten.

  • Sachwert-, Ertragswert-, Verkehrswertermittlung des Betriebes
  • Ertragsverlust von Dauerkulturen, (Obstgehölze, Baumschulware, Schnittgrün)
  • Bewertung von Gewächshausanlagen und -einrichtungen
  • Planung der neuen Betriebe
  • Umzugskostenermittlung
  • Auswirkungen des Umzugs auf die Hofkundschaft
  • Arrondierungsschäden
  • Mehrwegentschädigung

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ICE-Trasse Stuttgart-Ulm 2003-2014

  • Verkehrswertermittlung von landwirtschaftlichen Betrieben, die im Bereich der Trasse liegen
  • Ermittlung der Verlagerungskosten (Umzugskosten von Haushalt und Betrieb, Ersatzkraft zur Brechung der Arbeitsspitzen, Umsatzeinbußen bei der Hofkundschaft, Pferdepensionshaltung, Mehrwegeentschädigung, Arrondierungsverlust, Arbeitserschwernisse, Belastung während der Bauzeit)
  • Berechnung der Pachtaufhebungsentschädigung

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Straßen Niedersachsen 2000-2015

Für Straßen Niedersachsen sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Gutachten zur Exsistenzgefährdung und Durchschneidung von Betrieben im Rahmen des Straßenbaus erstellt worden.

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Straßen NRW 1990-2015

Für den Landschaftsverband Rheinland ist eine umfangreiche Studie über den Zeitraum von vier Jahren angefertigt worden, die den Einfluss von Lärmschutzanlagen auf das Kleinklima untersuchte. Hier ging es besonders um die Existenzgefährdung von Obstbaubetrieben durch erhöhte Spätfrostgefährdung infolge der Baumaßnahme. In den Jahren 2014 und 2015 wurden ergänzende Klimauntersuchungen im Bereich des Meckenheimer Obstbaugebietes durchgeführt.

Für Straßen NRW wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Existengefährdungs-Gutachten in Folge des Straßenbaus verfasst.

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Leitungsbau 1993-2015

Für Gasversorgungsunternehmen wurden in den vergangenen Jahren mehrere Leitungsbauvorhaben ganz oder teilweise gutachterlich begleitet. Der Leistungsumfang umfasste die agrarwissenschaftliche Beratung der Projektleitung, gartenbauliche und landwirtschaftliche Wertermittlung, Erstschadens- und Folgeschadensregulierung, Kontrolle der Aufmaße und Bewertung von Existenzgefährdungen. Auftraggeber waren die Ruhrgas AG, Messer-Griesheim, Thyssengas, Bayer und Wingas, in vielen Fällen auch von den Baumaßnahmen betroffene Landwirte. Insgesamt sind ca. 600 km Trassenlänge mit über 1300 landwirtschaftlichen Betrieben betreut worden.

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Umstrukturierung einer großen Obstbaumschule 1998-2001

Der zunehmende Konkurrenzdruck im Baumschulbereich hat dazu geführt, dass völlig neue Wege bei der Betriebsführung des Unternehmens mit 90 Mitarbeitern eingeführt werden mussten.

Einige wenige Beratungsansätze sollen aufgeführt werden:

  • Bildung von eigenverantwortlichen Profitcentern
  • Leistungsbezogene Vergütung der Führungskräfte und Meister
  • Einführung eines nachvollziehbaren Qualitätsmanagements nach dem Muster der ISO 9001
  • Aufgliederung des Unternehmens in mehrere Produktions- und eine Vertriebs-GmbH.
  • Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern

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ICE-Trasse Köln-Frankfurt 1995-2001

Im Bereich des Trassenverlaufes der Neubaustrecke wurden nahezu sämtliche Flächen von Gartenbaubetrieben in Nordrhein-Westfalen analysiert. Für diese Betriebe sind in Zusammenarbeit mit dem Amt für Agrarordnung in Siegburg geeignete (Klima, Boden, Entfernung) Ausweichflächen gesucht worden. Die Bewertung von Existenzgefährdungen gartenbaulicher Betriebe ist abgeschlossen.

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BVVG-Zentrale Berlin 1994-1999

Für die BVVG Zentrale aber auch für einige Länderniederlassungen der BVVG sind in den vergangenen Jahren betriebswirtschaftliche Gutachten über Obst-Gemüse und Gartenbau-Betriebe erstellt worden, die im Rahmen der Pachtkontrolling benötigt wurden. Auch wurde der Fachbeirat der BVVG bei der Ausarbeitung von Verpachtungsvorschlägen für den gesamten Bereich der Neuen Bundesländer im Obstbau unterstützt.

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Treuhandanstalt Berlin 1991-1995

In dem Zeitraum von 1991 bis 1995 wurden als externer Gartenbausachverständiger folgende Tätigkeiten für die Treuhandanstalt durchgeführt:

  • Pflanzenbauliche und betriebswirtschaftliche Beratung bestehender ehemals "Volkseigener Güter" in den Bereichen Obstbau, Gemüsebau und Gartenbau.
  • Bewertung von Immobilien
  • Überprüfung bestehender Gutachten auf Plausibilität
  • Bewertung von Beständen, Maschinen Gewächshäusern und sonstigem beweglichen Inventar
  • Unterstützung der Treuhandzentrale bei der Ausschreibung und dem Verkauf von Gütern

Die Hauptaufgabe in dieser Zeit lag in der Umstrukturierung von Großbetrieben mit z.B. bis zu 1500 ha Obstfläche oder von Gartenbaubetrieben mit bis zu 100 ha Hochglas in wirtschaftliche und vermarktungsfähige Einheiten im Vorfeld der Privatisierung. Weiterhin wurden die Betriebsentwicklungspläne von Interessenten geprüft.

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